afkari افكاري

Ein nicht immer wissenschaftlicher Islamwissenschaftsblog

Lasst uns über Gott sprechen

Der islamische Gott ist Gott. Eine Aussage, die uns gleich zu Beginn des ersten Semesters nahegelegt wurde. Sie erscheint mir sehr wichtig. Juden, Christen und Muslime beten alle zu dem einen Gott, jenem Gott, der zu Abraham sprach, zu Moses, laut Christen und Muslimen zu Jesus und schließlich laut Muslimen zu Muḥammad.

Zu sagen „Der Gott der Muslime ist Allāh“ ist ähnlich zu sagen „Französische Christen beten zu Dieu“ oder „In Italien wird Dio angebetet“. Denn Allāh ist das arabische Wort für Gott. Es ist nicht der Eigenname eines Gottes, es ist die zusammengefasste Variante von al-ilāh, dt.: der Gott (Halm, Heinz: Der Islam – Geschichte und Gegenwart, München, Verlag C.H. Beck, 5., aktualisierte Auflage, 2004. S. 9 – 10.).

Also lasst uns über Gott sprechen. Und Allāh. Und Jahwe. Und alle dasselbe meinen. Und dabei unseren Café au lait trinken. Und unseren Milchkaffee.

 

 

3 Kommentare

  1. Ich habe fast 30 Jahre gebraucht um das zu verstehen.
    Weil ich zu blöd war?
    Nein.
    Es wurde mir nie erklärt.

    • excuse my french, aber das ist doch fucking obvious. wenn die alle voneinander abgeschrieben haben, dann wirds wohl auch derselbe typ im weißen nachthemd mit langem bart sein.

      • Jule

        27. April 2014 at 13:44

        Meine Erfahrung zeigt, dass vielen der gemeinsame Ursprung gar nicht bewusst ist. Den bärtigen Typ im Nachthemd sollten wir uns, wenn wir uns an die Lehren der abrahimitischen Religionen halten, auch gar nicht vorstellen. Allerdings hat meine Kindergärtnerin Schwester Esther nichts gegen meine Bilder vom Bärtigen auf einer Wolke einzuwenden gehabt. Was eventuell auch an den fehlenden künstlerischen Fähigkeiten im Kindergartenalter liegen mag. Allerdings möchte Gott auch im Petersdom mit Adam Händchen halten. In Moscheen hingegen wird das Bilderverbot streng eingehalten und auf alle Lebewesen ausgeweitet. Darstellungen von Gott, Propheten oder Tieren sind selten bis gar nicht zu finden.

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